Newsletter 10/2009

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Finnische Supernahrung aus Hafer

Die im Hafer enthaltene Rohfaser tut erwiesenermaßen sowohl dem Verdauungstrakt als auch dem Herz gut. Das Familienunternehmen Bioferme Oy hat weltweit die ersten gesundheitsfördernden fermentierten Haferprodukte entwickelt, die nun auch auf internationalen Märkten lanciert werden sollen.

Bioferme arbeitet eng mit Forschungsinstituten und Universitäten zusammen. Als Ergebnis über zehnjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit hat das Unternehmen die Yosa-Produktfamilie in die Ladenregale gebracht.

Zu den Haupterzeugnissen des auf gesunde und gesundheitsfördernde pflanzliche Lebensmittel spezialisierten Unternehmens zählen die löffelbaren Yosa-Imbisse, die trinkbaren Yosa-Smoothies und die für die Speisenzubereitung und als Dips geeigneten „Yosa Ruoka & Dippi“-Produkte.

Vom Feld auf den Tisch

Die Herstellung der Hafererzeugnisse basiert auf Fermentation, das heißt auf Säuern. Angestrebt werden die Erhaltung der natürlichen Eigenschaften der Rohstoffe, ein minimaler Verarbeitungsprozess sowie die Verfolgbarkeit der Qualitätskette vom Acker bis auf den Tisch.

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In den Yosa-Produkten sind hochwertige einheimische Biorohstoffe wie Hafer, Obst und Beeren vereint.

„Yosa enthält reichliche Mengen an lebenden Milchsäure- und Bifidobakterien, die die Verdauung stabilisieren und die Widerstandsfähigkeit des Organismus erhöhen. Auch hat die Haferrohfaser blutcholesterinsenkende Wirkung“, erklärt Geschäftsführerin Merja Scharlin.

Bei Bioferme ist man bestrebt, die Natur durch den Geschäftsbetrieb möglichst wenig zu belasten. Das Unternehmen verarbeitet in erster Linie hochwertige einheimische regionale Rohstoffe und benutzt ausschließlich recycelbares Verpackungsmaterial.

Schritt für Schritt

Das im Jahr 1977 gegründete Unternehmen etabliert sich mit seinen gesundheitsfördernden Produkten nach und nach an internationalen Märkten. Yosa-Produkte werden schon seit dem Jahr 2000 nach Schweden exportiert, aber nun beginnt man stärker zu expandieren.

Das Vordringen über die nordischen Länder hinaus bedeutet für Bioferme neuartige Märkte, wo Hafer als Rohstoff nicht so bekannt und so verbreitet ist wie in Skandinavien. Da sich jedoch funktionelle Lebensmittel ständig zunehmender Beliebtheit erfreuen, rechnet man sich gute Chancen aus.

„Wir sind bereits in Deutschland aktiv, aber die Eroberung der europäischen Märkte erfordert Zeit, Ressourcen und Kooperationspartner. Wir gehen da Schritt für Schritt vor“, unterstreicht Scharlin.

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Bioferme